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Das Jahr 1872 war das Gründungsjahr des ehemalige Krieger- und Landwehr- und Reservevereins Brockhagen.

Bei den Gründungsmitgliedern, so vermutet man, handelte es sich um Teilnehmer der Kriege 1864/66 und 1870/71. Nach den glorreichen Siegen stand das Soldatentum in hohem Ansehen. Und der Wunsch soldatische Tugenden und Kameradschaft im Kreise gleichgesinnter auch in Brockhagen zu pflegen, war offensichtlich sehr groß.

Der Name des Vereins und das Gründungsjahr sind auf der alten aus seidenem Tuch gefertigten Vereinsfahne, welche sich im Fahnenschrank auf dem Schießstand befindet, eingestickt und somit als Dokument erhalten.

Einem alten Mitgliedsbuch ist zu entnehmen, dass 29 Kameraden vor 1900 schon Beitrag zahlten. Unter anderem sind dort 3 Mitglieder mit dem Eintrittsdatum 1872 verzeichnet, welche somit Mitbegründer des Vereins sein mussten:

Heinrich Dellbrügge, geb.: 27.12.1849

Friedrich Sewimöller, geb.: 17.05.1838

Fritz Marten, geb.: 01.10.1849

Aufschlussreich ist ein altes Protokollbuch, das am 01.01.1900 zur Generalversammlung begonnen wurde. Die erste Niederschrift enthält den Jahresbericht von 1899, der vom Schriftführer und Rendanten Schmalhorst verfasst und vom Vorsitzenden Dammann unterzeichnet wurde. Dem Bericht ist zu entnehmen, dass der Verein zu Jahresbeginn 98 Mitglieder zählte. 7 Mitglieder wurden aufgenommen und 7 Mitglieder sind ausgeschieden davon 4 durch Tod und 3 durch "Verzug".  

Weiter ist geschrieben, dass der Gewinn vom Stiftungsfest am 10. September 87,05 Mark betrug, das Vereinsvermögen 348,95 Mark. 

An Beiträgen wurden zu der Zeit vierteljährlich 50 Pfennige erhoben, die jeweils zu Beginn der regelmäßigen Versammlungen kassiert wurden. Bei den Versammlungen waren in der Regel 40 Kameraden zugegen.

Ein Höhepunkt der Vereins-Festlichkeiten war der Geburtstag seiner Majestät des Kaisers am 27. Januar. Es war ein Fest mit viel Musik und Tanz. 

In 1902 kam die Photographie mehr zur Geltung. Eine Gruppenaufnahme der Kameradschaft wurde seinerzeit angefertigt und nach der vorgelegten Probeaufnahme von etlichen Kameraden erworben.

Krieger- und Landwehr-Verein Brockhagen 1901

Für die Benachrichtigungen von Beerdigungen, Versammlungen und anderen Dienstverpflichtungen wurden 9 Bezirksbesteller eingeteilt. Die Art dieser Benachrichtigungen blieb bis zum 2. Weltkrieg bestehen. Wer zu einer Beerdigung nicht erschien, musste 50 Pfennig Strafe bezahlen. Einem durch Unfall länger arbeitsunfähigem Kameraden wurde vom Verein eine einmalige Beihilfe von 25,- Mark gezahlt. 

Seit dem 01.01.1907 besteht ein Vereinskonto bei der Spar- und Darlehenskasse (heute: Volksbank). 

Durch Vereinsbeschluss vom 13.10.1907 wurden acht Gewehre "Mod. 71" inklusive Patronen erworben. Die Gewehre kosteten 16,- Mark pro Stück und wurden aus Berlin bezogen. Zur Pflege dieser Waffen wurden 8 Kameraden beauftragt, welche auch gleichzeitig bei Beerdigungen über das offene Grab drei Salven schossen. Für die Überwachung war Leutnant Ordelheide zuständig. 

Im gleichen Jahr erhielt die Witwe eines verstorbenen Kameraden 12,- Mark aus der Vereinskasse. 

Offensichtlich stieg in den beginnenden Jahren des neuen Jahrhunderts die Mitgliederzahl sprunghaft. 1908 zählte der Verein bereits 139 Mitglieder und besaß ein Vermögen von 998,83 Mark. 

Kamerad H. Richard wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt und der zurückgetretene Kamerad Dammann zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Kamerad Schütter übernahm das Amt des Fahnenträgers und Kamerad W. Redecker wurde Stellvertreter. 

Die Gütersloher Zeitung berichtet über das Kriegerfest am 04. September 1912. In diesem Artikel wird erwähnt, dass die Kameradschaft aus 170 Mitgliedern besteht. 

Über das Vereinsleben in den Kriegsjahren 1914 - 18 sind keine Schriftstücke vorhanden. Fast ein Jahrzehnt schien die Vereinstätigkeit zu ruhen. 

Die erste Versammlung nach Kriegsende fand am 01.01.1921 durch Bekanntmachung im "Haller Kreisblatt" statt. W. Kerksiek nahm die Wahl zum stellv. Vorsitzenden an und das Protokoll schrieb nun August Genuit als 1. Schriftführer. 

Auch Kriegerfeste wurden wieder gefeiert. Die Turnerkapelle tat hierzu ihr Bestes. Gewählte Offiziere hatten bei allen Festlichkeiten im schwarzen Anzug und Schärpe zu erscheinen. 

Bereits im Jahr 1922 war der Jahresbeitrag auf 70 Mark festgelegt. Die Geldentwertung hatte begonnen. 

Die bislang gezahlten Unterstützungen bei Sterbefällen mussten wegen der gespannten Finanzlage eingestellt werden. Man beschloss eine Sterbekasse zu errichten, in die jedes Mitglied 100,- Mark bezahlen musste. 

Das geplante Winterfest im Saale Bille konnte auf Grund eines Tanzverbotes nicht stattfinden. 

Das 50-jährige Vereinsjubiläum im Jahre 1922, verbunden mit einem Kriegerfest, sollte beim Gastwirt Hugo Maßmann, welcher als Höchstbietender dem Verein hierzu 3700,- Mark zahlen sollte, gefeiert werden. Für die "Kuchenbude" waren 500,- Mark zu bieten. 

In der Jahreshauptversammlung am 1. Januar 1923 legte der 1. Vorsitzende, Kamerad Richard, sein Amt nieder. Nachfolger wurde Walter Hainer, der zusätzlich den Posten des Schriftführers übernahm. Die Wahl zum Kassierer wurde von Fritz Tiemann angenommen. 

In Folge der Inflation stieg im Jahr 1923 der Mitgliedsbeitrag von monatlich 10,- Mark über 400,- Mark im April bis zu 1000,- Mark im Juli. Im Oktober 1923 bestand der Vereinsbeitrag in der Abgabe von 2 Pfund Roggen. Mit Geld konnte nicht mehr bezahlt werden. 

Ein Kriegerfest sollte nicht stattfinden. Aber einen gemütlichen Abend haben sich die Männer nicht nehmen lassen. Die Aufführung von zwei kurzen Bühnenstücken am 10. März erntete reichlich Beifall. 

Erfreulicher Weise nahmen auch die Spielleute der Turnerkapelle ihre Tätigkeit wieder auf und bald folgten Ausmärsche mit Musik in die Patthorst sowie nach Marienfeld. 

Der Wunsch nach einem Kriegerdenkmal wurde im Juli 1923 vorgetragen. Am 28. Oktober war der Beschluss zur Errichtung gefasst und ein Ausschuss für den Bau des Monumentes gebildet worden, dem auch je zwei Vertreter der Kirche und Gemeinde angehörten. 

Einem Manuskript ist zu entnehmen, dass am 25.10.1925 der Beschluss zum Bau eines Schießstandes gefasst wurde. 

1926 musste ein Wechsel des Vereinslokals stattfinden. Der Versammlungsraum im Lokal Rehbein sollte umgebaut werden. Somit wurde beschlossen, den kleinen Saal des Kameraden G. Hempelmann zu nutzen. 

Die Erstellung eines Schießstandes wurde in Augenschein genommen. Verhandlungen mit dem Kolon Hoffmeister über Räumlichkeiten wurden getätigt, sodass 1926 mit dem Ausbau begonnen werden konnte. Des weiteren wurden die Einrichtung und die Gewehre eingekauft. Die Einweihung erfolgte im April 1927. Außer Mitglieder, wurden auch andere Personen zum Schießen zugelassen. 

Wegen schlechter Beteiligung plante man 1932 den Stand zu verkaufen. 

Im Jahre 1928 kam der Vorschlag, dem Verein eine Jugendgruppe anzugliedern. Diese wurde aber erst am 04.01.1931 gebildet. Leiter dieser Gruppe war Kamerad L. Ordelheide. 

Im Jahre 1933 erfolgte die erzwungene Umwandlung in den NS-Reichskriegerbund.

Nach der Zeit des Nationalsozialismus, in der der Verein durch die NS-Diktatur aufgelöst wurde, versuchten ehemalige Brockhagener Kriegsteilnehmer den alten Kriegerverein wieder ins Leben zu rufen. Leider zerschlug sich dieses einerseits durch den Tod des ehemaligen 1. Vorsitzenden, Lehrer Walter Hainer, andererseits mangelte es am Interesse der einzelnen Kameraden. 

Nach langen Bemühungen trafen sich wenige Kameraden im ehemaligen Vereinslokal Hempelmann und versuchten dieses Vorhaben durchzuführen. An eine Neugründung war noch nicht zu denken. Man gründete einen Ausschuss zur Werbung von Mitgliedern. 

Nach kurzer Zeit wurde am 28.01.1962 in der Gaststätte Hempelmann eine Versammlung anberaumt, zu der 16 Personen erschienen. Es wurde ein vorläufiger Vorstand gewählt:

Vorsitzender wurde Heinrich Deppe. Man beschloss, den Verein neu zu gründen.

Am 21.02.1962 erschienen 34 Kameraden zur Wiedergründungsversammlung und erklärten ihren Beitritt zur Kriegerkameradschaft Brockhagen. Die ehemaligen Soldaten dokumentierten ihre leidenschaftliche Bekenntnis für Frieden, Kameradschaft und soziale Aspekte.

Es wurde ein ordentlicher Vorstand gewählt, der sich wie folgt zusammensetzte:

1. Vorsitzender: August Küth

1. Schriftführer und Kassierer: Walter Prestel 

Beisitzer: Ernst Kienker, Heinrich Deppe, Heinrich Brinkmann

Fahnenabordnung: Paul Raabe, Arthur Priebe, Heinrich Strothenke

Desweiteren wurde bei dieser ersten Versammlung die Renovierung der noch vorhandenen alten Fahne beschlossen, sowie die Beschaffung von Kyffhäuser-Mützen. Eine Spende für die Flutkatastrophe in Hamburg wurde ebenfalls getätigt.

Ein erster Antrag an die Gemeinde Brockhagen im Jahr 1962, den alten Schießstand wiederherzustellen, wurde abgelehnt, da das Gelände nunmehr als Siedlungsraum erklärt worden war. 

Eine Schießgruppe wurde erstmals wieder zum Preisschießen des Kreises, welches am 03.06.1962 in Kölkebeck stattfand, zusammengestellt. Ein erster Kameradschaftsabend wurde am 10. November im Saal der Gaststätte Bille gefeiert. Als Gast konnte unter anderem die Kameradschaft Steinhagen begrüßt werden. 

Am 7. und 8. September 1963 feierte Brockhagen nach 30-jähriger Unterbrechung wieder ein traditionelles Kriegerfest. Zum Fackelzug versammelten sich am Sonnabend die örtlichen Vereine. Nach dem Ertönen der ersten Böllerschüsse bewegte sich der Festzug unter den Klängen der Kapellen Baule (Lemgo) und Wiltmann (Peckeloh) durch das Dorf zum Sportplatz. Hier fand der große Zapfenstreich statt.

Der Sonntag begann mit einem Platzkonzert am Vormittag in der Dorfmitte. Nachmittags trafen sich die örtlichen Vereine sowie die Gast-Kameradschaften an der neuen Schule und marschierten durch das festlich geschmückte Dorf zum Ehrenmal, wo ein Kranz zum Gedenken niedergelegt wurde. Dann bewegte sich der Festzug zum Sportplatz, wo in den Festzelten Konzerte und fröhliches Kaffeetrinken stattfanden. Um 19.00 Uhr wurde eine Polonaise durchgeführt und anschließend bis in die Nacht getanzt.

Da die Bevölkerung gebührenden Anteil an diesem Feste nahm, dürfte es gelungen sein, mit den etlichen vorausgegangenen Ausschussversammlungen und mit freiwilligen Helfern ein echtes Dorffest daraus gemacht zu haben. Ab 1964 wurden Böllerschüsse zum Wecken der Bevölkerung am Sonntagmorgen verwendet. 

Anfang 1964 zählte der Verein bereits wieder 74 Mitglieder.

Bei der Vierteljahresversammlung am 15.08.1964 wurde beschlossen, das Angebot vom Kameraden Hans-Peter Fuchs anzunehmen und einen Teil seiner Scheune bei der Gaststätte Windau zu einem Luftgewehr-Schießstand umzubauen. Der Verein richtete 2 Schießbahnen ein und schaffte 2 Luftgewehre an. Es wurde ein Ausschuss für Planung und Ausbau gebildet.

Der Ausbau wurde zügig vorangetrieben, sodass bereits am 27.12.1964 das Eröffnungs-Schießen stattfinden konnte. 

Der Schießsport fand auch bei der Feuerwehr und Landjugend großes Interesse. Deshalb konnte eine 3. Schießbahn in Betrieb genommen werden. 

Der Verein beschloss im Jahre 1966 wieder ein Winterfest im Saal der Gaststätte Bille, sowie ein Sommerfest in den Werkhallen von Kamerad Meise zu feiern.

Bisher nannte sich der Verein "Kriegerkameradschaft". Am 15.01.1966 wurde er umbenannt in: "Deutscher Soldatenbund Kyffhäuser, Kameradschaft Brockhagen".

Das Kyffhäuser-Sommerfest (Kriegerfest) wurde ab 1968 im Verbund mit den anderen Vereinen in Brockhagen als Dorfgemeinschaftsfest durchgeführt.

1970 entstand eine Jugendgruppe. Der Schießstand wurde auf sechs Bahnen für Luftgewehr bzw. -pistole ausgebaut. Im selben Jahr wurde eine Adventsfeier für die über 65-jährigen Mitglieder eingeführt.

Bis 1970 wurden von der Kameradschaft noch jährliche Ausmärsche mit dem Musikzug Wiltmann zu Anwesen von Mitgliedern durchgeführt,welche nun durch Ausflüge und Winterfester ersetzt wurden.

Ab 1971 werden jährlich zwei, später drei, Mitglieder auf Vereinskosten für 12 Tage in den Urlaub geschickt.

Gruppenfoto 1972

Im Jahre 1973 wurden erstmals auch Frauen als Mitglieder aufgenommen. Zu ihnen gehörten Magdalena Tuxhorn, Wilma Gützkow, Wilma Schnoor, Margret Meise und Ida Minuth.

1977 wurde der "Deutsche Soldatenbund Kyffhäuser" in "Kyffhäuserbund" umbenannt.

Zahlreiche Vereinsaktivitäten und Schießwettkämpfe festigten das dorfgemeinschaftliche Leben. Der aus Altersgründen zurückgetretene August Küth wurde nach 24 Jahren Amtszeit zum Ehrenvorsitzenden der Kyffhäuser Kameradschaft Brockhagen ernannt.

Das 25-jährigen Bestehen der Kameradschaft nach der Wiedergründung wurde am 05. Juli 1987 auf dem Anwesen vom Mitglied Heinrich Strothenke gefeiert. 

Gruppenfoto 1982

Hauptthemen der Jahreshauptversammlung am 22.01.1988 waren der Bau eines neuen Schießstandes, sowie die Anschaffung einer neuen Vereinsfahne.

Ebenfalls im Jahr 1988 wurde die Anerkennung als gemeinnütziger Verein sowie die Erlaubnis zur Namenserweiterung als eingetragener Verein (e.V.) bestätigt.

Immer schon bestand der Wunsch, eine moderne Schießsportanlage zu erstellen.

Bedingt durch den Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses hatte die KK Brockhagen unter großer finanzieller Unterstützung der Gemeinde Steinhagen und engagierter Eigenleistung der Dorfgemeinschaft die alten Fahrzeughallen zu ihrem Kameradschaftsheim ausgebaut.

Am 16. Juli 1988 fand die Einweihung des neuen Schießstandes hinter der alten Dorfschule statt.

Wir sind heute froh und auch ein bisschen Stolz, so ein modernes Vereinsheim mit angegliederter Schießstätte zu besitzen. Die anfallenden Unterhaltskosten werden von unserer Kameradschaft getragen.

Auf der "außerordentlichen Mitgliederversammlung" vom 29. Juli 1994 erfolgte die Fusion mit der ehemaligen Kameradschaft Steinhagen. Der neue Verein heißt "Kyffhäuser Kameradschaft Brockhagen-Steinhagen e.V.".

Am 26. Januar 1996 wurde ein Bauausschuss zum Anbau einer Kleinkalieberschießstätte gegründet. Die Einweihung dieser unterirdischen Schießsportanlage konnte am 4. Mai 1997 zusammen mit dem 125. Vereinsjubiläum der KK Brockhagen-Steinhagen e.V. gefeiert werden.

Seit 1999 ersetzt ein Frühschoppen das traditionelle Winterfest.

Am 22. Januar 1999 löste der ehemalige Jugendwart und Hauptschießwart Klaus Landwehr den langjährigen 1. Vorsitzenden Robert Meise ab. Robert Meise wurde von den Mitgliedern zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Um dem neuen Waffengesetz Geltung zu verschaffen, wurden am Ende des Jahres zwei neue Waffenschränke erworben.

Um den neuen Medien gerecht zu werden, wurde im Jahr 2003 eine eigene Internet-Seite aufgebaut. Unter www.kk-brockhagen.de können sich die Mitglieder sowie Interessierte über die Vereinsaktivitäten informieren.

Des weiteren wurden die vorhandenen Luftgewehre auf dem Schießstand durch fünf Neue mit Pressluftkartuschen ersetzt. Ein Zuschuss des Landesportrings machte es möglich, den Kaufpreis von 7000,- Euro zu bewerkstelligen.

Im August 2004 wurde das Vereinsheim gründlich renoviert. Die Wände erhielten neue Farbe und auch die Heizungsanlage musste erneuert werden. 

Seit April 2005 hat der Kyffhäuserbund die Anerkennung als schießsporttreibender Verband.

Unserem Mitglied Heinrich Strothenke wurde am 14.09.2006 das "Bundesverdienstkreuz am Bande", unter anderem wegen seiner Verdienste im Kyffhäuser-Verein, vom Landrat verliehen.

Die Thekenanlage wurde erneuert und die Kantine renoviert und am 17. August 2007 mit einer kleinen Feier auf dem Schießstand eingeweiht.

Ab dem 01.07.2008 wurde das Nichtraucher-Schutzgesetz NRW auf dem Schießstand durchgesetzt. Dies führte zu einigen Unstimmigkeiten und auch Austritten. Mittlerweile ist die Resonanz jedoch überwiegend positiv.

Am 02.05.2009 wurde seit langem wieder das Kyffhäuser-Kreisverbandsfest in Brockhagen durchgeführt.