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Kyffhäuser Kameradschaft, wenn man das hört, denkt man vielleicht erstmal, „Das hört sich aber komisch an.“, „Was ist das denn für ein Verein?“ oder auch „Ach, da sind ja nur alte Leute.“ 

Wir wollen hiermit einige Vorurteile abbauen und über unseren Verein informieren.

In unserem Verein steht das soziale Engagement und die Geselligkeit und Gemeinschaft im Vordergrund. Nun denken Sie wahrscheinlich: „Das sagen ja viele Vereine. Das ist ja nichts Besonderes.“

Doch es ist etwas Besonderes, denn bei uns ist wirklich jeder willkommen, egal welchen gesellschaftlichen Stand oder welchen Beruf er oder sie hat. Auch das Alter spielt bei uns keine Rolle. Wir haben Mitglieder in einer Altersspanne von 10 bis 92 Jahren und einen Altersdurchschnitt von 43 Jahren. Dazu kommt, dass wir es schaffen, die vier Generationen zu verbinden, was zu familiärem Zusammenhalt führt. Das schaffen wir vor allem dadurch, dass jeder Aufgaben zugewiesen bekommt, die er oder sie gut bewältigen kann. So helfen die kleinsten Mitglieder beim Glühbirnen anreichen oder Becher sortieren bei den Vorbereitungen für den Tanz in den Mai und die ältesten Mitglieder helfen, Briefe in Briefumschläge zu stecken und diese zuzukleben oder reißen die Eintrittsbänder für den Tanz in den Mai schon mal auseinander, damit das Nachts an der Kasse nicht mehr gemacht werden muss. Es wird also wirklich jeder eingebunden. Aber das aller wichtigste ist: Alle haben Spaß dabei, denn einige Mitglieder sorgen dafür, dass die Witze nicht ausgehen, wohingegen sich andere um die Bewirtung kümmern. 

Natürlich werden diese Generationen auch einzeln betreut. So macht die Jugend zum Beispiel Ausflüge zum Bowlen, Go-Kart fahren oder sie grillen.

Die Senioren haben jedes Jahr eine eigene Weihnachtsfeier und sie werden zu Geburtstagen und an Neujahr besucht und bekommen kleine Präsente.

Auch die Mitglieder mittleren Alters kommen bei uns nicht zu kurz. Den Frauen wird zum Geburtstag ein kleines Geschenk überbracht. Und natürlich haben alle immer viel Spaß auf dem Schießstand.

Um alle wieder zusammen zu bringen, machen wir jedes Jahr einen Ausflug und einen Frühschoppen. Auch die jährliche Helferfeier schweißt alle Mitglieder immer wieder zusammen. Somit schaffen wir den Spagat zwischen Tradition und Moderne.

Und dann ist da ja auch noch unser 1. Vorsitzender Klaus Landwehr, der das ganze organisiert und dafür sorgt, dass auch alles so läuft wie er sich das vorstellt. Manchmal muss man diese Vorstellungen zwar ein bisschen bremsen, denn er sagt selbst: „Um einen Verein zu motivieren, muss man nicht spinnen, es hilft aber.“ Im Großen und Ganzen mögen wir seine teilweise verrückten Ideen aber.